Monitor Test

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Monitore werden oft nur als Zubehör zu einem normalen Desktop-PC betrachtet, dabei sind sie der entscheidende Faktor für die Darstellung. Was nützt eine hochwertige und teure Grafikkarte, die Spiele und Grafiken in Full-HD-Auflösung abbilden könnte, wenn lediglich ein kleiner Monitor angeschlossen wird, der diese Auflösung gar nicht darstellen kann. Bei Büroarbeiten sind Monitore sogar noch wichtiger, da sie das hauptsächliche Arbeitsgerät darstellen und nach Möglichkeit komplett flimmerfrei arbeiten sollten, damit die Augen des Benutzers nicht überanstrengen. Größere Modelle lassen sich neben der üblichen Nutzungsweise als Monitor zum Beispiel auch als Fernseher oder für die Spielkonsole nutzen.


Welche Monitor-Arten gilt es zu unterscheiden?

Im Wesentlichen lassen sich zwei verschiedene Bauarten unterscheiden: Röhrenmonitore (CRTs) und Flachbildschirme. Röhrenmonitore werden in der Praxis aber bereits seit einigen Jahren nicht mehr aktiv weiterentwickelt und wurden größtenteils durch die Flachbildschirme verdrängt. Im Handel sind die älteren Röhrengeräte kaum noch zu finden. Bei den Flachbildschirmen haben sich LCD-Monitore (meistens mit TFT-Technik) durchgesetzt, die in verschiedenen Größen und Ausstattungen produziert werden. Sie sind im Vergleich zu den Röhrengeräten deutlich energiesparender und benötigen weitaus weniger Platz auf dem Schreibtisch.

Innerhalb der LCD-Technik gibt es verschiedene Varianten, in denen ein Monitor angeboten wird. Neben einer konventionellen Hintergrundbeleuchtung setzen sich nun Monitore mit LED-Backlight immer weiter durch. Bei dieser Technik wird die Hintergrundbeleuchtung des Displays nicht mehr mit normalen Leuchtstoffröhren geregelt, sondern mit den sparsameren und länger haltbaren LEDs. So ist der Verbrauch eines Monitors mit LED-Backlight geringer als bei einem vergleichbaren konventionellen LCD-Monitor. Noch sehr neu auf dem Markt sind Touchscreen-Monitore und Displays mit 3D-Technik. Für Touchscreens gibt es derzeit noch nicht viel Softwareunterstützung auf dem Markt, sodass die Verbreitung erst in den nächsten Jahren stärker zunehmen wird. Für die meisten Monitore mit 3D-Technik wird noch eine spezielle Brille benötigt. Geräte ohne zusätzliche Brille sind derzeit noch sehr teuer und im Privatbereich ohnehin kaum zu finden.


Wo findet man gute Testberichte zu Monitoren?

Aussagekräftige Monitor und TFT-Bildschirm Tests lassen sich regelmäßig in diversen Fachmagazinen finden. In der Regel wird sich immer ein aktueller Vergleich finden lassen. Eine der ausführlichsten Testreihen unternimmt die Stiftung Warentest, andere gute Quellen sind die Internetseiten der bekanntesten deutschen Computerfachmagazine (zum Beispiel Chip, Computerbild usw.). Neben den professionellen Testreihen gibt es zusätzlich diverse Verbraucherportale im Internet, auf denen auch normale Nutzer die Geräte freiwillig selbst testen und ihre Bewertung abgeben. Diese sollten aber mit Vorsicht betrachtet werden, da gerade bei neuen Geräten oftmals unechte Bewertungen abgegeben werden.


Welches sind die bekanntesten Hersteller für Monitore und was kosten aktuelle Modelle?

Auf dem Markt gibt es sehr viele Hersteller für LCD-Monitore und die Preisspanne ist riesig. Profilmodelle von Eizo kosten in der Regel mehr als 500 €, aber es gibt auch in den unteren Preisklassen eine Vielzahl von Herstellern, die hochwertige Produkte für einen günstigen Preis anbieten. Die bekanntesten Hersteller von LCD-Monitoren sind Samsung, Acer und Asus. In der letzten Zeit drängt aber auch LG wieder verstärkt auf den Markt. Die Preise bewegen sich dabei in einem Rahmen zwischen 80 € und 200 €, je nach Größe und zusätzlichen Funktionen. HDMI-Geräte sind immer etwas teurer als vergleichbare Geräte ohne HDMI-Port. Je größer die Bildschirmdiagonale ist, desto teurer werden die Monitore, allerdings steigen die Preise erst ab 24 Zoll wirklich stark an. Unterhalb dieser Grenze liegen die Preisunterschiede meist deutlich unter 100 €.